Auch du hinterlässt Spuren!

Auch du hinterlässt Spuren, selbst wenn du es im Moment nicht siehst.
Heute saß ich um die Mittagszeit am Bodensee. Ich liebe es, am Wasser zu sein, die Vögel zu beobachten und die Ruhe zu genießen. So war es auch heute. Es war sehr ruhig, nur einige Enten, Schwäne und andere Vögel habe ich gesehen.
Plötzlich kamen Wellen. Es wurde laut und sie schwappten an Land. Ich dachte, ja, da muss ein grosses Schiff sein. Aber ich fand keins. Warum nicht? Ich suchte den ganzen Horizont ab. Es war keins da.
Mich hat dieses Erleben nachdenklich gemacht.

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Erinnerungen können uns dienen

 Immer wenn ich diese Lampe in einem Garten am Bodensee sehe, erinnert mich das an die  Chroniken von Narnia. Kennst du diese Bücher von C.S.Lewis? In ihnen geht es darum, dass ein paar Kinder in einer fremden Welt, in einer Fantasiewelt ganz neue Erfahrungen machen. In unserer Welt sind sie ganz normale Kinder, gehen in die Schule, haben gerade den Krieg hinter sich gebracht, dürfen beim Onkel in einem Landhaus in Sicherheit sein und in dieser anderen Welt sind sie auch sie selber aber werden ihren Gaben entsprechend eingesetzt, sie werden Könige nach einem Weg, den sie gehen müssen. Sie können Narnia retten.

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Blesshuhn – Rallye und Neid

 

Ich sitze gerade am See und beobachte Blesshühner. Eins von ihnen hat etwas zum fressen im Schnabel. Ein ziemlich grosser Brocken für den kleinen Schnabel.

Ich werde auf die Vögel aufmerksam, weil dieses Blesshuhn verfolgt wird. Es flieht vor einem anderen, läuft dabei sogar übers Wasser und später kommen noch mehr dazu und nehmen die Verfolgung auf, jedes aus einer anderen Richtung. Der Vogel flieht ab durch die Mitte. Und er schafft es, davon zu kommen, jedenfalls solange ich ihn sehen kann. 

Mich erinnert das an Situationen, die ich oft auch unter Frauen beobachte. Natürlich nicht so offensichtlich, jedenfalls nicht so, dass die Verfolgte auf dem Wasser laufen muss.

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Entdeckung im U-Bahnhof

 

Wir waren vor Kurzem in Nürnberg unterwegs. 

An einer U – Bahnstation sah ich einen Zettel: Ich, 21 Jahre, freundlich, gut aussehend :-), suche Zimmer in einer WG, Sozialarbeit- Studentin.

Darunter mehrere Zettel zum abreissen mit einer Handynummer. (Ich habe nicht das Original fotografiert, es kann also etwas abweichen)

Mich hat diese Suchanfrage stutzig gemacht. Vielleicht habe ich zu viel hinein interpretiert, aber sie wies mich auf einen Denkweg hin, wie ich immer wieder bei Menschen beobachte. 

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Was glaubst du über dich?

Ich habe einen Film gesehen, der mich sehr berührt hat und einmal mehr bewusst gemacht hat, dass es sich lohnt, jedem Menschen eine Chance zu geben. Der Film heisst „The Butterfly Circus“ Vielleicht kennst du ihn…es ist ein Kurzfilm, also schnell geschaut. Es geht darum, dass in einem Zirkus Platz ist für Menschen, die keine leichte Geschichte haben. Der Mann, der ein Schlägertyp war und nun der stärkste Mann der Welt ist. Der alte Bettler, der jetzt am Trapez hängt, die verstossene Schwangere, die als Tänzerin einen Platz gefunden hat für sich und ihren Sohn. Die Hauptfigur in dem Film ist Will, der arm-und beinlose Mann.

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Gebunden

Dieser Anblick hat mich inspiriert.

Diese Pflanzen werden im Wachstum angebunden, damit sie waagerecht wachsen, letztlich ist das Ziel eine Art Dach über dem Weg – nehme ich an. Eigentlich würden diese Äste gen Licht, gen Himmel wachsen. Durch diese Stäbe werden sie niedrig gehalten, sie können nicht in die Richtung wachsen, wo sie natürlicherweise hin wachsen würden. 

Ich weiss es nicht genau, aber ich kann mir vorstellen, dass die Stäbe irgendwann nicht mehr nötig sind, um die Richtung zu halten, weil die entsprechenden Äste so gross und dick sind, dass sie sich nicht mehr nach oben biegen können und alle kleinen Äste, die in die „falsche“ Richtung wachsen, werden abgeschnitten.

Warum hat mich das inspiriert? Ich begegne immer wieder Menschen, die gebunden sind,

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Sitzt, aber passt nicht

Wir sind gerade an einem Puzzle dran. 4000 Teile. Auf dem Bild ist ein kleiner Ausschnitt davon. Du siehst, das Puzzle passt eigentlich rein und ist doch nicht am richtigen Platz. Das ist uns bei dem Puzzle schon öfter so gegangen. Das Puzzle – Teil sitzt, aber passt nicht. Das Teil wird definitiv gebraucht, denn nur so ist das gesamte Bild vollständig, aber es gehört nicht dorthin. Wenn wir nun überlegen, was wir machen, na klar, wir nehmen das Puzzle raus und warten, probieren weiter, bis wir es an den richtigen Platz stecken können, dort wo der Umriss und das Bild stimmt. 

Ich rede immer wieder mit Menschen, die sich fehl am Platz fühlen und

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Gescheitert oder Metamorphose

Schon lange faszinieren mich Schmetterlinge. Die Fotos hier sind aus dem Schmetterlingshaus der Insel Mainau. Das Ei ist oft winzig, wenige mm gross, die Raupen sind extrem unterschiedlich in Farbe, Form, Grösse…und dann der Kokon, manchmal gibt er einen Hinweis auf den Schmetterling, der dann mal schlüpft. Es passiert so viel und weisst du was, alles ist im Ei schon angelegt. Ich finde das toll toll. Dieser Vorgang hat mich schon oft zu Parallelen zu meinem Leben animiert. Heute will ich den Bezug zu meinem Online- Kurs herstellen. Schon lange schwebt mir ein Online Kurs vor,

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Das Krokodil zum Grenzen sprengen

 Ich war letztens auf einem Indoor Spielplatz. Dort gab es ein Luft – Krokodil. Ich habe viele Kinder dort beobachtet und Erstaunliches entdeckt…Dieses Krokodil hat immer wieder sein Maul aufgemacht und dann langsam wieder zu. Manche Kids sind reingeklettert, wenn das Maul offen war und andere haben extra gewartet, bis es fast zu war. Es war ihnen eine Freude, so hoch wie nur möglich zu springen und noch bevor es zu ging rein zu schlüpfen. Diese Kinder warteten auf den schwierigsten Moment, um noch ins Maul zu kommen, manchmal brauchten sie Hilfe von anderen, die von oben zogen und halfen. Das war ein Spiel – und doch nicht nur. Es war auch ein ausreizen der Möglichkeiten, ein erkunden, wie hoch komme ich, dass ich noch reinschlüpfen kann und wie viel Schwung brauche ich, wie viel Hilfe brauche ich?

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Gebrochen und doch wachsend

 


Gestern habe ich diesen Baum gesehen. Immer wieder habe ich solche Bäume entdeckt und nun musste ich dazu schreiben. Mich hat dieses Bild sehr berührt, denn obwohl der Baum recht in Mitleidenschaft gezogen wurde, hat er Triebe, die weiter wachsen.

Ich wurde an Situationen erinnert, die ich kenne und du vielleicht auch.

Wie oft geht es uns so, dass wir das Gefühl haben, uns wird etwas weg genommen?

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