Wie komme ich an das, was ich wirklich will?

…nein, das ist keine Anleitung zur Manipulation, sondern eine Ermutigung zum hinterfragen, was wir als gegeben hinnehmen.

Kennst du das: eigentlich solltest du doch in deinem Alter das und das können, schaffen, erledigen, keine Probleme mehr damit haben usw. Da sind riesige Ansprüche. Woher kommen die? Wenn wir uns das mal anschauen, werden wir stutzig. Oft kommen sie ja vom vergleichen, denn müsste, hätte, sollte hat immer mit vergleichen zu tun. Wie soll man sonst einen Wert haben, an dem man sich orientiert. Wie oft vergessen wir dabei unsere eigene Wahrnehmung und das, was UNS wirklich wichtig ist? Was wir in unserem Herzen wollen. Immer wieder kommen Menschen zu mir, die sortieren wollen. Viele leben in einer Verwirrung, in der sie selber nicht mehr heraus finden, was sie eigentlich wollen und welche Gedanken, Ansprüche von ihnen selber und welche von aussen sind.
Ein erfundenes Beispiel, wie ich es ähnlich immer wieder erlebe, zeigt, um was es geht: Weiterlesen

Entstehung aus Nichts – alles Zufall oder was?

 

IMG_6592Gerade bin ich im Naturmuseum in Luzern – ich schaue einen Film über die Entstehung der Erde, ja des ganzen Universums. Aus Nichts und dem Urknall entsteht das gesamte Universum. Wie kann das sein?
Mittlerweile kann ich mir in keinster Weise vorstellen, woher all die Bedingungen kommen, die letztlich ZUFÄLLIG dazu führen, dass aus Nichts das ganze Universum entstanden ist und nur auf diesem unserem Planet Leben entsteht. (ach ja, da gibt es ja vielleicht irgendwo noch mal Leben)
Ich merke, dass für mich mittlerweile noch viel mehr Glauben dazu gehört, den Urknall als gegeben hinzunehmen, als an einen Gott zu glauben, der voller Liebe das Universum und das Leben auf unserem Planeten geschaffen hat.

Alles Zufall?
Wie geht es dir mit dem Gedanken, dass du Zufall bist, nicht geplant, ohne Sinn, einfach ein Tier in der Nahrungskette?

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Fehler!!! Vom Minus zum Plus

Version 2Heute hat mein Sohn voller Stolz einer Bekannten seine zwei Seiten im Matheheft gezeigt, die er selber erarbeitet hat (1.Klasse). So toll, es ging darum Zahlen auf verschiedene Arten darzustellen. Er musste 36 Felder ausfüllen. Davon waren zwei! Nicht richtig. Was denkst du, was die Bekannte sagt: Da Fehler!!! Autsch, das hat gesessen. Und mir ist sehr bewusst geworden, dass unsere Gesellschaft so funktioniert: wir schauen auf die Fehler. Da kommt ein 6- jähriger Junge, zeigt stolz seine Arbeit und 34 Felder sind richtig, aber wir sehen die zwei kleinen Fehler. Eigentlich hätte es heissen müssen richtig, richtig, Weiterlesen

Das Sonnenblumenfeld oder Wer streckt den Kopf in die Luft?

IMG_3123Sommer ist wunderbar, ich leibe es, die Sonnenblumenfelder zu sehen. Letztens bin ich wieder an einem vorbei gefahren. Und mittendrin ragte eine Sonnenblume heraus. Ich staunte nicht schlecht. Wie konnte diese sich halten? Sie war sicher 1 m höher als die anderen. Würde sie durch die anderen gestützt, dass sie nicht abknickte? Was könnte sie den anderen „berichten“ – aus ihrer Perspektive?
Klar, diese Gedanken sind personifiziert und vermutlich hat sich die Sonnenblume nicht viel gedacht. Aber ist es nicht manchmal auch für uns Menschen so – sinnbildlich. Weiterlesen

Living in a box?

IMG_0223Ich habe vor einiger Zeit ein Gehege mit einer Schildkröte beobachtet. Das war nicht sehr groß und die Schildkröte lief immer wieder am Rand, an der Mauer entlang und es sah so aus, als würde sie einen Ausgang suchen. Aber sie hatte keine Chance. Die einzige Türe war abgeschlossen, sie konnte sie nicht finden und der Trampelpfad wird immer am Gitter lang führen.

Hast du auch manchmal das Gefühl, eingesperrt zu sein? Eingesperrt in Umstände, Meinungen, Dinge, die MAN halt tut und die so sind, Menschengruppen. Findest du auch manchmal im Alltag die Ausgangs- Türe nicht? Spürst du manchmal die Sehnsucht, aus dem Alltag auszubrechen?

Der Unterschied zur gefangenen Schildkröte ist, dass du die Türe nicht nur siehst, sondern…

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Der Weg entsteht im Gehen…

Version 2…wie durch ein Wunder
Ja, dieser Vers (von Reinhold Schneider) begleitet mich schon sehr lange und oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass das wirklich stimmt. Ich gehe den ersten Schritt und die nächsten folgen automatisch. Zum Beispiel: Ich entschied mich, nach England zu gehen, um dort als Krankenschwester zu arbeiten. Davor musste ich englisch lernen, tja wohin? Ich ging nach Neuseeland, lernte dort auch gleich noch Land und Leute kennen und machte die weiteste Reise meines Lebens. Auf der Sprachschule sagte man mir beim Einstufungstest: du sprichst nicht englisch, sondern Kiwi – Englisch 😉 Weiterlesen

don’t be a maybe

 

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Was ist ein Maybe? Ich weiß nicht, ob du dich an die Werbung der Zigarettenfirma erinnerst. Gerade habe ich gelesen, dass sie sogar verboten wurde, weil zu viele Jugendliche angesprochen wurden und zum Rauchen verführt. Mich hat sie angesprochen, weil der Satz so wahr ist, Don’t be a maybe, Maybe bedeutet für mich: vielleicht, also weder warm noch kalt, keine Entscheidungen treffen, einfach so zwischendurch schlängeln.

Wenn du einmalig sein willst, dann passt das eben nicht, unentschieden die Fahne nach dem Wind zu heben und vorsichtshalber mal Vielleicht zu sagen. Hmm, aber was dann? Wie oft bist du in diesen Situationen, in denen du lieber Vielleicht sagst, statt Farbe zu bekennen und warum?

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